So frühstückt Europa

Gibt es noch mehr Frühstückstraditionen in Europa? Natürlich! Ein kleiner Überblick von den Niederlanden bis nach Rumänien

  • Kernig — Das Birchermüsli ist (neben Fondue und Schokolade) der kulinarische Exportschlager der Schweiz: Haferflocken, Äpfel, Nüsse, Zitronensaft und Milch.

  • Sauer — Die Schweden essen morgens zum Beispiel Knäckebrot, Haferbrei, Käse und Fisch. Und natürlich Filmjölk, eine milde, sämige Dickmilch.

  • Laktosereich — „Mamaliga cu lapte“ ist ein traditionelles Frühstück in Rumänien: ein fester Brei aus Maisgrieß, der mit Milch übergossen wird.

  • Herzhaft — Die polnische Küche ist deftig, das gilt auch für das Frühstück: Brot, Wurst, Käse, Gurken, Tomaten, Zwiebeln – und Twaróg, eine Art schnittfester Quark.

  • Sparsam — Churros (eine Art länglicher, in Fett ausgebackener Krapfen) – auch gern mit Schokolade – oder ein bisschen Brot, Olivenöl, Tomate und Schinken. Die Spanier essen morgens nur eine Kleinigkeit. Das ist in vielen südeuropäischen Ländern nicht anders.

  • Koffietafel — Die Niederländer frühstücken zweimal, einen kleinen Snack frühmorgens und einem größeren zur Mittagszeit: mit Schokostreuseln, Rosinenbrötchen, Pannekoeken (Pfannkuchen), Waffeln, Zwieback, Honigkuchen, Käse und süßen Aufstrichen.