Morgens in Deutschland

Auch wenn wir morgens immer seltener essen: Kaum eine Nation hat so eine ausgeprägte Frühstückskultur wie wir Deutschen. Und kurios ist sie obendrein manchmal auch noch

  • Die doppelte Mahlzeit — Alle treffen sich zum Brunch. Am Samstag. Am Sonntag. An Feiertagen. Manchmal scheint es, als sei „Brunchen“ an Wochenenden des Deutschen liebste Freizeitbeschäftigung. Warum auch nicht? Meist gibt es ein großes Büffet, und man kann von morgens bis nachmittags essen, bis der Bauch platzt.

  • Der Snack zwischendurch — Vesper, Jausen, Brotzeit, Fofftein und wie sie nicht alle heißen: Der kleine – meist herzhafte – Imbiss zwischen den Mahlzeiten kann morgens und nachmittags stattfinden, ist aber am Vormittag ganz besonders beliebt. So sehr, dass sich auch die Werbung mit dieser Tradition schmückt: „Morgens halb zehn in Deutschland“ …

  • Mit schwerem Kopf — Vor allem in Norddeutschland beliebt: das Fischbrötchen. Zwei Rundstücke belegt mit Zwiebeln, sauren Gurken, Sauerkraut und natürlich Fisch wie Matjes oder Bismarckhering. Perfektes Katerfrühstück.

  • Hinterm Weißwurstäquator — Man nehme eine Weißwurst, esse dazu eine Brezel und süßen Senf und trinke ein Weißbier – und zwar vor zwölf Uhr mittags! So steht’s im ungeschriebenen bayerischen Weißwurstfrühstücksgesetz.

  • Deutschland, einig Brotland — Was auf einem deutschen Frühstückstisch steht? Unter Umständen ganz schön viel! Brötchen, Brot und Toast, wer es süß mag, isst es mit Marmelade oder Honig, wer es deftig liebt, nimmt Käse, Wurst oder Aufschnitt dazu. Milch, Obst und Joghurt sind auch beliebt. Und nicht zu vergessen das Frühstücksei. Herrlich!

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